Freiheit
| Komponist: |
Veit Gottfried |
| Gattung: |
Eine klingende Ortschronik |
| Format: |
A4 |
| Besetzung: |
Blasorchester |
Freiheit, eine klingende Ortschronik, nennt Gottfried Veit sein akustisches Tongemälde. Es handelt sich dabei um ein Auftragswerk der süddeutschen Gemeinde Rettenbach am Auerberg, die in ihrer bewegten Geschichte während der letzten Jahrzehnte für Selbständigkeit und Freiheit erfolgreich gekämpft hat. Thematisch können diese bilder ohne weiteres auch auf andere spezifische Situationen umgesetzt werden. In dieser Komposition werden Tänze und Motive gespielt, die die verschiedenen Ereignisse symbolisieren. So das viertaktige, einleitende B-Dur "Motiv der Freiheit", das dann auch im Schlusshymnus wiederkehrt oder das Bild des "ungetrübten Alltags", durchsichtig instrumentiert, beginnend mit einer Soloklarinette. Massige Fortissimostellen wechseln sich mit tristen Abschnitten ab. Einem längeren auskomponierten, fröhlichen Zwiefachen folgt ein kurzer, ruhiger und besinnlicher Teil, der verschiedene fantasievolle und aussagekräftige Eindrücke wie die "Zuwanderung", den lange andauernden "Kampf um die Selbständigkeit" darstellt. Bei der Erreichung des Ziels erklingen schließlich "Friedensglocken". Der durch Holzbläserfiguren umrahmte Schlusshymnus beendet das etwa achtminütige Werk. Es ist vor allem für Musikkapellen im oberen Leistungsbereich mit Standardbesetzung, inklusive obligat besetztem Glockenspiel und Xylophon geeignet. Ein wirkungsvolles Werk, in geschickter Manier gewählte Tonarten und, wie bei Veit üblich, gut instrumentiert mit voller Stimmenausstattung (inklusive Stimmen für Oboe und Fagott ad libitum).
Artikel-Nr.: 153756