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Christmas Drummer Boy

Komponist: Vlak Kees
Gattung: Weihnachtsmusik für Jugendblasorchester
Schwierigkeit: A-B
Dauer: 2:10 Minuten
Format: A4
Reihe/Serie: Explora-Serie
Besetzung: Blasorchester

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Tonprobe:



Wohl kaum ein Land feiert Weihnachten mit mehr Glitzer und Glamour als die USA. Die Dekoration ist bunt und üppig, die Tannenbäume groß, keine Vorweihnachtsparty kommt ohne Blinklichter aus. Den „X-Mas Eve“, den Heiligabend, zelebrieren die Amerikaner mit ihren geliebten Truthähnen und Santa Claus kommt mit seinem Rentierschlitten über Nacht, damit alle Geschenke am 25. Dezember früh morgens in den langen Strümpfen stecken, die an die Kamine gehangen wurden. Damit auch bloß nichts schief geht, stellt man Santa und seinen tierischen Begleitern warme Milch, Kekse und Zuckerstückchen zur Stärkung bereit. Doch zu keiner Zeit wird der Unterschied zwischen Arm und Reich deutlicher als zur Weihnachtszeit - nicht nur in Amerika. Eine traurige Tatsache, heute ähnlich aktuell wie im Jahr 1941, als das Lied über den kleinen Trommeljungen von der Amerikanerin Katherine Kennicott Davis geschrieben wurde, und ebenso aktuell wie zur Zeit der Geburt Jesu.
 
Davis erzählt die Geschichte des kleinen Jungen, der zu arm war, um Jesus ein Geschenk bringen zu können. Das Einzige, was er ihm schenken konnte, war sein Lied auf der Trommel. Als das Jesuskind ihn dankbar dafür anlächelte, wusste der kleine Trommeljunge, dass seine Botschaft angekommen war. Basierend auf einem tschechischen Volkslied entstand es ursprünglich als A-cappella-Lied mit der Melodie im Sopran und dem konstanten rhythmischen Motiv in den Männerstimmen. Für Blasorchester ist der Aufbau des Werkes geradezu wie geschaffen, was Kees Vlak dazu veranlasst hat, in seinem CHRISTMAS DRUMMER BOY die mit schlichter Bescheidenheit berührende Melodie für junge Instrumentalisten neu auszuarbeiten. Der sich wiederholende Rhythmus wird komplett seinem Ursprung gemäß der kleinen Trommel überlassen, der man gerne bei der Aufführung einen exponierten Platz auf der Bühne geben kann. Die Melodie übernehmen zunächst Klarinetten und Altsaxophone in sonorer Lage. Erst bei der zweiten Strophe gesellen sich die hohen Holz- und Blechbläser dazu und ein pompöser Tuttisatz erklingt, der sogar mit einer Gesangsstimme sowie einer optionalen Blockflötenstimme ergänzt werden kann. Eine Zusammenarbeit mit einem Kinderchor oder Nachwuchsblockflötengruppen ist somit gegeben, zudem können Sie sicherlich Ihr Publikum zum Mitsingen animieren, was jedem Weihnachtskonzert einen schönen Abschluss verleiht, zumal das Ende der Komposition in ein friedlich verklingendes Piano mündet, das an das Wunder der Weihnacht glauben lässt.

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55,00