Das Werk "Im Wandel der Zeit" skizziert musikalisch die Geschichte der Gemeindekapelle Plüderhausen. Dabei ist es in vier verschiedene Teile aufgeteilt:
Der Tradition verpflichtet (Takt 1 - 112)
Das Werk beginnt mit der Melodie des Volksliedes "Durchs Wiesetal gang I jetzt na" welches von den Vereinsgründern Karl Dietrich und Gottlieb Rockenhäuser gerne im Echo durch Feld und Wald gespielt wurde. Diese Melodie zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Werk. Beginnend in einer klassischen Tonsprache, fröhlich und positiv beschreibt sie musikalisch die Vereinsgründung und erfolgreiche Jahre mit tollen Konzerten und Auftritten, wie Erfolg bei Wettbewerben und Radioausstrahlungen.
Im Schatten der Geschichte (Takt 112 - 150)
Aber wie in jeder Vereinsgeschichte gibt es auch Schattenseiten. Die beiden Weltkriege machten das gemeinsame Musizieren unmöglich, Streitigkeiten führten zu Abspaltung, Corona legte das Vereinsleben komplett brach. Um bestärkt aus solchen Rückschlägen herauszukommen bedarf es viel Kraft und Einsatz der ehrenamtlichen Mitglieder.
Andenken (Takt 150 - 194)
Wir gedenken allen Mitgliedern und Freunden des Vereines welche von uns gegangen sind oder den Verein verlassen haben. Wir erinnern uns an all die schönen Erlebnisse auf und neben den Bühnen und die Verbundenheit die uns das gemeinsame Musizieren spüren lässt. Auch lässt hier der Komponist seine persönlichen Erinnerungen, die er als Dirigent der Gemeindekapelle erleben durfte, mit einfließen.
Im Wandel der Zeit (Takt 194 - Schluss)
Ein Musikverein muss sich mit dem Zeitgeist wandeln um langfristig zu bestehen. Unter diesem Leitsatz wurde früh erkannt auch musikalisch vielschichtig zu agieren. Daher ist dieser Teil in einer modernen, "groovigen" Tonsprache gehalten. Wir wollen das Publikum begeistern und mitreissen, ihnen eine schöne Zeit bereiten. Egal ob im Konzert, Festzelt oder anderswo.
Das Werk "Im Wandel der Zeit" wurde von der Gemeindekapelle Plüderhausen anlässlich des 125 Vereinsjubiläums in Auftrag gegeben.
Aufführungshinweise
Die beiden Off-Stage Solos in Trompete 2, sollten am besten "aus der Ferne" klingen. Je nach Räumlichkeit am besten hinter dem Publikum positioniert.
Sollten nur 3 Hörner besetzt sein, bitte die Stimmen 1,2 und 4 besetzen. Der Kontrabasspart darf ab Takt 194 gerne auch von einem E-Bass übernommen werden.