Fourth Symphony

Komponist: Reed Alfred
Gattung: Symphonie
Schwierigkeit: D-E
Dauer: 16:00 Minuten
Besetzung: Blasorchester
Zu hören auf: siehe untenstehende CD-Empfehlungen!

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Dieses Werk ist im Auftrag des Welt-Musik-Wettbewerbs in Kerkrade für den Wettkampf im Juli 1993 komponiert worden. Das Werk wurde während des Sommers 1992 vollendet und der Komponist korrigierte die Korrektbogen im November desselben Jahres. Es gibt drei Teile in dieser Komposition. Sie fängt mit einer Elegie an, die hauptsächlich auf einen ruhigen, andauernden Grundrhythmus gestützt ist; den hört man zum ersten Mal bei den Flöten als Begleitung des Hauptthemas, das von der Oboe gespielt wird. Beide Motive werden durch eine Verwendung von allen Klangfarben des Blasorchesters entwickelt, bald traurig wie eine Art Klagelied, bald mit einem dramatischen Charakter. Dieser erste Teil endet mit einem sanften E-Moll Akkord, im Gegensatz zum Thema, dessen Struktur und Gefühle im großen und ganzen nicht als Tonal erfahren werden. Der zweite Teil kontrastiert sehr stark mit dem ersten Teil. Es handelt sich um ein anmutiges Intermezzo, das sich aus einem ruhigen, lyrischen Thema mit einer leichten latinamerikanischen Färbung entwickelt. Besonders die Holzbläser spielen eine wichtige Rolle in diesem zweiten Teil, der hauptsächlich im 5/8 Takt komponiert wurde. Die sanften Klangfarben der hölzernen Blasinstrumente und des melodischen Schlagzeuges werden hier von einer Harfe verstärkt; diese erklingt oft fast wie eine spanische Gitarre, die die verschiedenen Melodien begleitet. Der dritte Teil ist eine schneidige Tarantella, die in einer virtuosen Weise dem modernen, gut trainierten Blasorchester eigen, aus einem fugalen Thema erwächst. Diese Tarantella bewegt sich ständig bis zum glänzenden Schluß, der auch die ganze Sinfonie auf brillante Weise abrundet.
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