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Nuclear Power

Komponist: Schwarz Otto M.
Gattung: Konzertwerk
Schwierigkeit: C
Dauer: 8:57 Minuten
Format: 23 x 30,5 cm
Besetzung: Blasorchester

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Tonprobe:



Man hört sie nicht, man sieht sie nicht, aber sie ist da und kann Menschen schwer krank machen oder sogar töten: es geht um atomare Strahlung.
Die eindrücklichsten atomaren Katastrophen waren zweifelsfrei die in Tschernobyl (26. April 1986) und Fukushima (März 2011).
 
Können wir uns vorstellen, für immer unsere Heimat verlassen zu müssen, weil ein Störfall unseren Grund und Boden für Jahrhunderte verseucht hat? Oder sollten wir – auch zum Schutze unserer Kinder – beginnen, ernsthaft in Richtung erneuerbarer Energien umzudenken?
 
Zu diesen Fragen möchte das Werk Nuclear Power anregen. Es beschreibt die größten Atomunfälle unserer Zeit und wechselt zum Schluss in eine mögliche Stadt der Zukunft, wo Energie durch Sonne, Luft und Erde im Überfluss erzeugt wird, ohne die tödliche Gefahr eines atomaren Super-Gaus.
 
Die Komposition wurde vom Musikverein Fluh bei Bregenz (Österreich) in Auftrag gegeben. In Form einer musikalischen Botschaft wollte der Auftraggeber zum Ausdruck bringen lassen, dass der Glaube an eine gefahrlose Nutzung der Atomenergie wohl der fatalste Irrtum der Menschheit ist.

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